Geselliger "Teeabend" der Herzsportgruppe

Mitglieder des OSSV in geselliger Runde

Wussten sie, dass Schwarzer Tee erst im 17. Jahrhundert in Deutschland bekannt wurde und sein Genuss zunächst nur der Oberschicht vorbehalten war? Die Legende zur Entdeckung des Tees erzählt, dass der chinesische Kaiser Shen Nung (um 2737 v. Christus) durch Zufall die wohltuende Wirkung von Tee entdeckte. Ein Windstoß wehte einige Teeblätter in einen Kessel mit kochendem Wasser und verlieh diesen einen angenehmen Duft. Der Kaiser probierte das Getränk, fand es überaus wohlschmeckend und fühlte sich danach angenehm erfrischt. In den folgenden Jahrtausenden verbreitete sich die Kunst der Teezubereitung in Asien. Auf dem Seeweg kam 1610 die erste Teelieferung nach Amsterdam. Von hier aus trat er seinen Siegeszug über ganz Europa an.
Das und vieles andere Wissenswerte mehr über Teesorten und seine Wirkungen erfuhren über vierzig Mitglieder des Ostsächsischen Schwimmvereins beim "Teeabend", der von den Betreibern des Kamenzer "Teekontors" gestaltet wurde. Verschiedene leckere Teesorten wurden verkostet, und zum Neutralisieren des Geschmacks gab es "Fettbemmen". Der Brotaufstrich war natürlich vegetarisch und cholesterinfrei, aus pflanzlichen Fetten mit Zwiebeln und Äpfeln zubereitet. Ein rundherum gesunder Abend also. Die Veranstaltung war eine aus dem vielseitigen monatlichen Angebot der dem OSSV als Abteilung angeschlossenen Herzsportgruppe. Das Vereinsleben wird mit diesen geselligen Programmen enorm bereichert und bunter gestaltet. Das Vergnügen ist nun einmal ebenso wichtig wie die körperliche Ertüchtigung. Immerhin wird in der Herzsportgruppe dreimal wöchentlich trainiert. Ziel ist, das geschädigte Herz-Kreislauf-System zu stabilisieren und den Ausdauerbereich zu erhöhen. Übungen im Wasser, am Ergometer, Bewegungstraining, Gymnastik und Schwimmen stehen dabei auf dem Plan. Die Herzsportgruppe hat keine Wettkampfmannschaft, sie strebt nicht nach sportlichen Erfolgen. Doch als kämpferische Mannschaft treten sie allemal auf im Bestreben gemeinschaftlich ihr körperliches Handicap zu besiegen und zusammen Vergnügen zu haben.

E. Schnappauf
 
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